Die Schweizer Skeleton-Athleten und -Athletinnen konnten beim letzten Weltcuprennen in Lillehammer, bei welchem es zugleich eine Europameisterschaftswertung gab, leider nicht ganz die erhofften Resultate erzielen.
Vinzenz zeigte die konstanteste Leistung unter den Schweizern. Zwar verlor er am Start etwas Zeit, doch in der Bahn war er sehr gut unterwegs. Mit einer Top-14-Platzierung in der WC–Wertung und Rang 11 in der EM–Wertung hat er seine gute konstante Form gezeigt.
Livio Summermatter hatte etwas zu kämpfen mit der Norwegischen Bahn. Er wollte manchmal zu viel, anstatt den Schlitten einfach mal laufen zu lassen. Er schaffte es knapp in den zweiten Lauf und beendete das Rennen schließlich auf Rang 24 im Weltcup und Rang 17 in der EM-Wertung.
Sara Schmied zeigte im ersten Lauf starke Leistungen, liess den Schlitten gut laufen und konnte mit ihrer guten Startzeit kleinere Fehler in der Bahn kompensieren. Im zweiten Lauf gab es leider einige Fehler mehr, wodurch sie im Feld zurückfiel und das Rennen auf Rang 23 in der Weltcupwertung und Rang 15 in der Europameisterschaftswertung beendete.
Auch Julia hatte sich mehr erhofft, zumal sie und ihre Landsleute durch die Junioren-WM im Vorjahr in Lillehammer mehr Erfahrung auf der Bahn sammeln konnten als viele andere Weltcup-Athleten. Sie beendete das Rennen auf den Plätzen 28 (Weltcup) und 19 (Europameisterschaft).
Im Weltcup Mixed am Samstagabend gab es ein ähnliches Bild wie in den Einzelrennen. Schmied/Buff wurden 15. und das Team Simmchen/Summermatter 19.
Nun haben die Skeleton-Athletinnen und -Athleten eine kurze Pause, bevor sie nächste Woche zu einem Trainingslager nach Park City fliegen. Die Bahn dort ist für alle neu, aber es bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Athletinnen und Athleten ihre Form weiter verbessern können und wir an der WM in Lake Placid Anfang März auf Bestleistungen hoffen dürfen.
Text: Sven Renggli
Fotos: IBSF / Viesturs Lacis